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Die Firewall von der Firma Biodata
(zur Zeit auf Heft CD der PC Pr@xis 7 / 2001 für 7,-DM) gehört zu der
relativ neuen Firewall am Markt. Und erscheint auf den ersten Blick mit
einem guten Design. Im schmalen Hauptfenster
kann man mit Hilfe des Sphinx-Schalters alles erlauben oder auch nicht.
Auf dem Fenster werden auf einer Incoming- und Outgoing-statusleiste aller
Pakete angezeigt. Leider ist die Firewall automatisch auf Englisch eingestellt
und muss mittels "Basic - Language" auf Deutsch umgestellt werden.
Sobald man den Schalter auf den Einstellung stellt, kann man mit hilfe
der vorgefertigten Einstellung "Anfänger" oder auch über den " Expertenmodus"
sich seine Wunsch-Konfiguration einstellen. Auf den Button "Anfänger"
geklickt, bekommt man ein Untermenü, in dem man mit Hilfe des Installationsassistenten
die Konfiguration vornehmen kann, indem alle Einstellungen nacheinander
abfragt und erklärt werden. So werden nacheinander acht Fragen über
die Benutzung des PC´s aufgerufen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden
müssen.
Es wird im Punkt eins gefragt, ob Webseiten mit diesem Computer aufgerufen
werden dürfen. Im zweiten Punkt, ob E-Mail empfangen und gesendet werden
dürfen. Daten Upload und Download wird im dritten Schritt abgefragt. Ob
auf dem PC Newsgroups verwendet werden und ob man sich in Newsgroups eintragen
darf, wird im vierten Punkt gefragt. Der Punkt fünf ist die Frage, ob
Chat-Dienste wie IRC und ICQ genutzt werden dürfen. Die nächste Frage
befasst sich mit der Datei- und Druckerfreigabe im Netzwerk. Ob im siebten
Punkt der Zugang zum Internet jederzeit möglich sein soll, muss man selbst
abschätzen. Im letzt Schritt, werden noch einmal alle Punkte zur Kontrolle
aufgelistet. Damit wäre die Firewall im "Anfängermodus" eingerichtet.
Im "Expertenmodus" kann man mittels "Hinzufügen" Button links auf der
weissen Liste Hostadressen, die man vertraut eintragen. Die selbe Prozedur,
wird auch für die rechte ( schwarze ) Liste zum sperren machen. Dieses
kann entweder per URL oder IP-Adresse geschehen. Durch den Administartor
des PC´s kann die Firewall über ein Passwort geschützt werden.
Weitere Funktionen von Sphinx sind ein Schutz vor IP-Spoofing und ein
SYN Flood Defender. Onlinetests von Treiber-Forum haben
ergeben, daß alle Port gesperrt sind, insbesondere der gefährliche
Port 139 (Dateifreigabe). Selbst ICMP Pakete werden durch die Sphinx
Firewall komplett abblockiert.
Fazit:
Die Sphinx Firewall ist sehr komplex und erfordert leichte Netzwerk Grundkenntnisse.
Laut dem Hersteller ist ein grosser Einsatzort der Firewall wohl mehr
in LANs. Denn bis zu 90 Prozent aller Angriffe sind aus dem internen Netzwerk
kommen. Alternative Firewall-Software wäre zum Beispiel von Zonelabs
Inc. das Produkt Zonealarm
(kostenlos für Privatanwender) oder von Symantec
die Norton Internet-Security Software (ca. 100DM).
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