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Stand: 09.Feb 2010

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Die Firewall von der Firma Biodata (zur Zeit auf Heft CD der PC Pr@xis 7 / 2001 für 7,-DM) gehört zu der relativ neuen Firewall am Markt. Und erscheint auf den ersten Blick mit einem guten Design. Im schmalen Hauptfenster kann man mit Hilfe des Sphinx-Schalters alles erlauben oder auch nicht. Auf dem Fenster werden auf einer Incoming- und Outgoing-statusleiste aller Pakete angezeigt. Leider ist die Firewall automatisch auf Englisch eingestellt und muss mittels "Basic - Language" auf Deutsch umgestellt werden.

Sobald man den Schalter auf den Einstellung stellt, kann man mit hilfe der vorgefertigten Einstellung "Anfänger" oder auch über den "Expertenmodus" sich seine Wunsch-Konfiguration einstellen. Auf den Button "Anfänger" geklickt, bekommt man ein Untermenü, in dem man mit Hilfe des Installationsassistenten die Konfiguration vornehmen kann, indem alle Einstellungen nacheinander abfragt und erklärt werden. So werden nacheinander acht Fragen über die Benutzung des PC´s aufgerufen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden müssen.

Es wird im Punkt eins gefragt, ob Webseiten mit diesem Computer aufgerufen werden dürfen. Im zweiten Punkt, ob E-Mail empfangen und gesendet werden dürfen. Daten Upload und Download wird im dritten Schritt abgefragt. Ob auf dem PC Newsgroups verwendet werden und ob man sich in Newsgroups eintragen darf, wird im vierten Punkt gefragt. Der Punkt fünf ist die Frage, ob Chat-Dienste wie IRC und ICQ genutzt werden dürfen. Die nächste Frage befasst sich mit der Datei- und Druckerfreigabe im Netzwerk. Ob im siebten Punkt der Zugang zum Internet jederzeit möglich sein soll, muss man selbst abschätzen. Im letzt Schritt, werden noch einmal alle Punkte zur Kontrolle aufgelistet. Damit wäre die Firewall im "Anfängermodus" eingerichtet. Im "Expertenmodus" kann man mittels "Hinzufügen" Button links auf der weissen Liste Hostadressen, die man vertraut eintragen. Die selbe Prozedur, wird auch für die rechte ( schwarze ) Liste zum sperren machen. Dieses kann entweder per URL oder IP-Adresse geschehen. Durch den Administartor des PC´s kann die Firewall über ein Passwort geschützt werden.

Weitere Funktionen von Sphinx sind ein Schutz vor IP-Spoofing und ein SYN Flood Defender. Onlinetests von Treiber-Forum haben ergeben, daß alle Port gesperrt sind, insbesondere der gefährliche Port 139 (Dateifreigabe). Selbst ICMP Pakete werden durch die Sphinx Firewall komplett abblockiert.

Fazit:
Die Sphinx Firewall ist sehr komplex und erfordert leichte Netzwerk Grundkenntnisse. Laut dem Hersteller ist ein grosser Einsatzort der Firewall wohl mehr in LANs. Denn bis zu 90 Prozent aller Angriffe sind aus dem internen Netzwerk kommen. Alternative Firewall-Software wäre zum Beispiel von Zonelabs Inc. das Produkt Zonealarm (kostenlos für Privatanwender) oder von Symantec die Norton Internet-Security Software (ca. 100DM).

 

 




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